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Ausgabe 09.11.05

1. Google startet Partnerprogramm zur Vermittlung neuer Adsense Partner
2. Wirkt sich Kombination aus Adwords Anzeigen und Adsense Nutzung
refinanzierend aus?






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1. Google startet Partnerprogramm zur Vermittlung neuer Adsense
Partner

Das Google Adsense Partnerprogramm bietet Partnern schon seit gut einem
Jahr die Möglichkeit kontextbasierte Textanzeigen einzublenden.
Der Kontextbezug der Textanzeigen wird dabei von Google automatisch auf
den Seiteninhalt der Partnerseite optimiert, so dass die Werbemittel
für den Partner selbst pflegeleicht zu handhaben sind und relativ hohe
Klickraten erzielt werden. Google Adsense vergütet die Partner (im
Regelfall) pro vermitteltem Klick. Die Höhe der Vergütung ist dabei
abhängig vom Preis den der Advertiser für dieses Keyword und diese
Anzeige an Google zahlt (und dem Partner erst ex post aus dem Reporting
bekannt).

Seit dem Wochenende können Adsense Partner Provisionen durch die
Werbung neuer Partner verdienen. Google zahlt 100 US$ je vermitteltem
neuem Adsense Partner, geknüpft an die Bedingung, dass dieser die
Auszahlungsgrenze von 100 US$ erreicht.
Selbst unter der Berücksichtigung einer vermutlich eher geringen
Konversionsrate bietet die Höhe einen ordentlichen Anreiz.
Es gibt bisher nur eine begrenzte Auswahl an Werbemitteln (auch auf
deutsch).






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2. Wirkt sich Kombination aus Adwords Anzeigen und Adsense
Nutzung refinanzierend aus?

Wer bei Google Adwords Werbung schaltet hat im Regelfall ein
Hauptziel (most wanted response), das er verfolgt. Dieses kann je
nach Site variieren (z.B. Nutzerregistrierungen oder Verkäufe im
eigenen Shop oder auch Durchleitung von Traffic über ein
Partnerprogramm an einen Betreiber-Shop).
Eher kontraproduktiv erscheint es, auf der Zielseite (Landingpage)
dieser Adwords-Werbung auch Adsense Anzeigen einzublenden.
Diese könnten schließlich Nutzer vom gewollten Ziel, vom erwünschten
Verhalten ablenken.
Zudem erscheint fraglich, ob bei Klickraten deutlich unter 10 Prozent
die Adsense Werbung finanziell sinnvoll ist, denn für jeden Besucher
musste ja bei Adwords bezahlt werden.

Ich stelle hier mal eine Gegenthese auf und behaupte, dass es unter
bestimmten Rahmenbedingungen sehr nützlich ist, auf dieser Landing-
page Adsense-Anzeigen einzublenden. Argumente:

Theorem 1: Trotz möglichst genauer Zielgruppenfokussierung in der
Google Adwords Anzeige wird es immer Streuverluste geben, da die
Nutzererwartung vom Angebot der Zielseite differiert. Es ist daher
illusorisch davon auszugehen, dass diese Streuverluste vernach-
lässigbar sind und Annährung an 100%, die die most wanted response
tätigen, erreichbar ist. (ohne Ablenkung)

Theorem 2: User, die auf die Adwords-Annahme geklickt haben, unter-
scheiden sich vom Durchschnittsuser. Und zwar dadurch, dass sie
auf die Anzeige geklickt haben. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit
höher, dass Sie auch beim nächsten Mal auf eine Google Anzeige klicken
viel höher als bei einem Durchschnittssurfer.
Auf eigenen Landingpages, auf denen der Traffic überwiegend über
Adwords Anzeigen kam, habe ich die Erfahrung gemacht, dass die
Klickrate bei den Adsense Anzeigen deutlich höher war, als auf
vergleichbaren Seiten mit Traffic unterschiedlichster Herkunft.

Theorem 3: Wenn die Adwordsanzeigen zu sehr niedrigen Klickpreisen
geschaltet werden und die Anzeigen auf der Landingpage für Keywords
mit hohen Preisen sind, kann das bezogen auf einzelne Benutzer
zu höheren Einnahmen (aus Adsense) als Ausgaben (aus Adwords)
führen. Wie sich das insgesamt auswirkt hängt logischerweise von
der Preisdifferenz und der Klickrate auf die Adsense Anzeigen ab.


Fazit: Nach meiner Erfahrung ist es sinnvoll zumindest am unteren
Ende einer Seite, die (auch) als Landingpage für Adwords Anzeigen
dient, Adsense Werbung einzublenden. Unter bestimmten Rahmenbedingungen
ist es nach meinen Erfahrungen möglich über 50% der
Adwords-Anzeigenkosten so zu refinanzieren. Das Geschäftsmodell
bleibt natürlich trotzdem abhängig vom gewollten Ziel der Anzeige.
Die Adsense Einnahmen dienen der Kapitalisierung von Streuverlusten
(also Benutzern, die andernfalls die Seite ohne Aktion verlassen hätten)
und führen zu einer effektiven Verringerung der Anzeigenkosten.

In letzter Konsequenz führt das zu dem Paradox, dass ein erfolgreicher
Partnerprogrammmanager Partnern, die überwiegend mit
Keyword-Anzeigenschaltung arbeiten und in obige Rahmenbedingungen
passen, Adsense empfehlen sollte, damit die Partnerprogramm-Umsätze
steigen.
Denn durch die Refinanzierung wird dieser Partner in die Lage versetzt
höhere Preise für ein Keyword zu bieten als Konkurrenten.


Nun, was meinen Sie? Kontrovers? Provokant? Falsch? Ihre Erfahrungen?
Schreiben Sie mir.




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Claus Lehmann

http://www.partnerprogramme.com
webmaster@partnerprogramme.com

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http://www.partnerprogramme.com/p23.htm


Copyright: Internet-Beratung Claus Lehmann
Weidenweg 16, 53424 Remagen



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