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Ausgabe 11.01.03

1. Vorgestellt: Das Partnerprogramm von Otto
2. Einige Affili.net-Betreiber unzufrieden über Kündigungen
durch Affili.net
3. Kurzmeldungen und Zahlungen



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1. Vorgestellt: Das Partnerprogramm von Otto

Das bekannte Versandhaus Otto bietet in seinem Partnerprogramm 6 bis
maximal 8 Euro Provision je vermittelte Bestellung.

Die Provision ist gestaffelt nach der Anzahl der vermittelten
Bestellungen:

+ für die 1. bis 20. Bestellung: je 6,00 Euro
+ für die 21. bis 30. Bestellung: je 6,50 Euro
+ für die 31. bis 40. Bestellung: je 7,00 Euro
+ für die 41. bis 50. Bestellung: je 7,50 Euro
+ ab der 51. Bestellung: je 8,00 Euro

Dieses Provisionsmodell ist insbesondere für Partner interessant
die Artikel aus dem Otto-Sortiment im Preisbereich von bis rund 150
Euro bewerben wollen, da hier die von Otto gezahlte pauschale
Provision pro Bestellung i.d.R. höher ist als eine prozentale
Verkaufsprovision konkurrierender Partnerprogramme.

Das Otto-Partnerprogramm stützt sich für das Tracking auf
Befree-Technologie.

Die Auszahlung erfolgt monatlich ab einem Mindestwert von 25 Euro.

Mehr Informationen und kostenlose Anmeldung:
http://www.partnerprogramme.com/otto/




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2. Einige Affili.net-Betreiber unzufrieden über Kündigungen
durch Affili.net

Bereits in der Ausgabe 219 http://www.partnerprogramme.com/n219.htm
hatte ich berichtet, dass Imedia - die Firma, die Affili.net betreibt,
mehreren Partnerprogramm-Betreibern gekündigt hat.

Damals hatte der Geschäftsführer Herr Miller erläutert, es handele
sich um Altbestände; Affili.net müsse darauf achten, dass die
Programme für die Partner und für Affili.net lukrativ bleiben.

Diesen Monat wurden auch schon wieder mindestens 3 Betreiber von
Affili.net gekündigt. Partnerprogramme.com hat nachgefragt und erfahren,
dass die Partnerprogramme von Notebook-laden.de, NetSlave Internet
Services und Promotion-Shop.info von Imedia wegen zu geringer Umsätze
gekündigt wurden.

Herr Jan Bischoff von NetSlave Internet Services informierte seine
Partner über die für ihn überraschend plötzliche Kündigung:
'Am 17.12.2002 erhielt ich von Affili.Net die Kündigung
unseres Partnerprogrammes zum 03.12.2003 und war mit diesem
Termin durchaus einverstanden da ich genügend Handlungsspielraum
sah, Sie und uns auf eine Änderung in der Partnerschaft
vorzubereiten.
Nach der Stornierungsmitteilung ... setzte ich
mich sofort telefonisch mit dem Support von Affili.Net in Kontakt
wo man mir mitteilte dass es sich bei der Stornierung zum
03.12.2003 um einen Tippfehler handle, der richtige Termin der
03.01.2003 wäre und das Partnerprogramm auf keinen Fall wieder
aufgenommen werden würde. Vor vollendete Tatsachen gestellt sehe
ich jetzt keine andere Möglichkeit, als mich bei Ihnen für die
teils langjährige Partnerschaft zu bedanken und hoffe, Sie in
einigen Wochen wieder als unser Partner begrüßen zu können. Bis
auf eine kurze eMail, in der ich Sie über unser neues
Partnerprogramm informieren werde, erhalten Sie keine weiteren
Nachrichten' [Zitat Ende]

Von Herrn Ron Wernecke von Promotion-Shop.info erfuhr ich, dass dies
schon seit zweites Partnerprogramm war, das Affili.net gekündigt hat.

Während bei Betreibern durchaus Verständnis dafür herrscht, dass
Programme aus Wirtschaftlichkeitsgründen gekündigt werden
'Einerseits verständlich, da sie an meinem Programm wirklich
nicht sehr viel verdient haben, andererseits ...' [Zitat Ende]

gibt es mehrere nachvollziehbare Kritikpunkte:

+ Affili.net informiere in den AGB vor dem Start nicht, wie hoch
die Erwartung von Imedia an den monatlichen Umsatz ist

+ die Kündigungsfrist sei zu kurz (u.a. wurde 2 Tage genannt).
Anmerkung von mir: dies ist konform zu den AGB von Affili.net
aus meiner Sicht aber zu wenig Zeit für die Betreiber um
im Fall einer Kündigung rechtzeitig eine Alternative zu finden

+ aus eigener Betroffenheit weiss ich, dass es Probleme mit der
Provisionsauszahlung von Sales gibt, wenn das Programm storniert
wurde. Ich hatte zwei Verkäufe Ende Dezember zu NetSlave Internet-
Services vermittelt. Diese wurden anscheinend von Affili.net am
03.01.03 automatisch storniert, da sie vom Betreiber noch nicht
freigeschaltet waren, als das Programm endete.
Als ich mich an Herrn Bischoff wendete, hat er sich darum gekümmert
(die Verkäufe sind noch schwebend). Wer sich also als Partner
nicht selbst direkt darum kümmert, verliert ggf. berechtigte
Provisionsansprüche durch die automatische Stornierung.

Ein anderer Betreiber schrieb mir dazu:
'Die hatten einfach den Zugang gesperrt und sich nicht das
geringste um offene Bestellungen gekümmert. Ich sollte ihnen
sogar die genauen Daten schicken, damit sie dann manuell noch
die Freigabe eingeben können. Da ich damals die Freigabe noch
nicht direkt geben konnte, da noch kein Zahlungseingang vorlag,
habe ich damit noch gewartet und entsprechend Affili.net
informiert. Auch danach kam nie wieder eine Nachfrage. Ich habe
die Freigabe letzlich nicht gegeben, weil der Kunde nicht gezahlt
hat und somit die Bestellung nicht zustande gekommen ist.

+ mangelnder Support nach Einstellung. Herr Gerd Ackermann schrieb mir
im November 2002:
'... die haben nicht mal auf unsere Mails reagiert ...
Nachdem unser Programm gekündigt wurde, mussten wir uns
mindestens 3 mal an Afilli.net wenden bis wir endlich unser
Restguthaben wieder erhalten haben.
Noch was am Rande zu Affili.net. Wenn affili.net einem Programm
kündigt, wird die Möglichkeit eine Mail an die Partner zu senden
abgeschaltet. Die Partnerliste herunterladen geht nicht, die
Mail-Funktion wird nicht mehr freigeschaltet (obwohl telefonisch
gefordert). ...
Der Partner ist ein affili.net Partner ein Mailen an die Partner
ausserhalb von Affili.net um die Bewerbung bei dem Programm über
einen anderen Dienstleister zu empfehlen würde gegen die AGBs verstoßen.

Die Vorgehensweise von affili.net hat uns *sehr* gestört. Bei allem
Respekt für die Pionierarbeit die affili.net in Deutschland geleistet
hat ...' [Zitat Ende]
Ein anderer Betreiber machte folgende Erfahrung:
'Um an die Kontaktdaten meiner ehemaligen Partner zu gelangen,
musste ich mich per eMail verpflichten,
das Netzwerk von Affili.net nicht zu verunglimpfen ...' [Zitat Ende]

+ zweifelhafte Informationspolitik gegenüber den Partnern.
Herr Ackermann beklagte sich, dass in einem Mail an die Partner
verbreitet wurde, dass der Betreiber das Programm gekündigt habe,
während tatsächlich Imedia gekündigt habe

Und wie ging es nach der Kündigung weiter:

Herr Wernecke von Promotion-shop.info schrieb mir:
'Einen anderen Anbieter werde ich nicht mehr nutzen,
da ich bei keinem wirkliche Erfolgschancen sehe. Die
meisten Seiten der Partner sind einfach zu klein und fast
nur Hobbyseiten, dort kommen keine Geschäfte zustande. Der
Großteil der Seiten hat nur eine Handvoll Besucher pro
Tag, die bringen einfach nichts.
Deshalb werde ich in Zukunft verstärkt auf einzelne
Partnerschaften mit themenverwandten Seiten setzen. Damit
habe ich auch in der Vergangenheit schon gute Erfahrungen
gemacht' [Zitat Ende]

Herrn Bischoff trifft es nicht so hart, denn er plant und arbeitet
schon seit Ende 2001 am Start seines eigenen Partnernetzwerkes.
Sein Auftritt als Partnerprogramm-Dienstleister soll im März
online gehen.

Herr Karsten Koerth von Notebook-laden ist mit seinem Programm jetzt
bei Afiliwelt
http://www.snall.de/php/suche.php?Id=1670
Er schrieb mir, dass er keine wirklichen Kriterien für die Wahl des neuen
Dienstleisters hatte, da es schnell gehen musste.

Auch wenn es schnell gehen muss, empfehle ich doch bei Auswahl
eines neuen Partnerprogramm-Dienstleisters sorgfältig vorzugehen.
Eine Übersicht von am deutschen Markt tätigen Partnerprogramm-
Dienstleistern ist auf der Seite
http://www.partnerprogramme.com/p30.htm

Leidtragende einer Partnerprogramm-Einstellung bzw. eines
Partnerprogramm-Dienstleisters sind aber auch die Partner.
Denn diese müssen kurzfristig die Codes für die Partnerlinks in
ihren Seiten auswechseln.

Imedia habe ich den Entwurf des Artikels am Mittwoch zukommen
lassen. Freundlicherweise hat Herr Schmidt, Business Manager bei
Imedia mir dazu bereits am Donnerstag folgende ausführliche
Stellungnahme gemailt, die hier in voller Länge wiedergegeben wird:

'Grundsätzlich ist uns Zielsetzung und Tenor Ihres
geplanten Newsletters nicht ganz klar; d.h. wir stellen
uns die Frage, ob Sie das Thema Kündigung von
Partnerprogrammen objektiv behandeln wollen oder ob der
Newsletter zu anderen Zwecken instrumentalisiert wird bzw.
werden soll.

Zu Details der Kündigung einzelner Partnerprogramme nehmen
wir keine Stellung und werden diese auch nicht öffentlich
diskutieren. Dort wo uns ein Fehler unterlaufen ist, nämlich
im Falle des Termins für ein Kündigung, haben wir uns in
aller Form und schriftlich entschuldigt.

Für die Beendigung eines Partnerprogramms von unserer Seite
kann es verschiedene Gründe geben. Sofern es sich hierbei
nicht um Vertragsverstöße handelt, erfolgen die Beendigungen
(übrigens grundsätzlich nach vorheriger Ankündigung und
Einhaltung einer angemessenen Frist) in der Regel im Rahmen
des Kategorie Managements.

Wie allgemein bekannt ist, muss ein Partnerprogramm in erster
Linie für die teilnehmenden Partner attraktiv sein. Die
Verantwortung dafür liegt ausschließlich beim Betreiber selbst.
Leider hat sich immer noch nicht in allen Köpfen manifestiert,
dass Sinn und Zielsetzung des Affiliate Marketing nicht die
Belegung kostenloser Werbeplätze sondern die Generierung von
Klicks, Sales und Leads gegen Bezahlung ist!

Unser Programmangebot umfasst zur Zeit 18 Kategorien mit
insgesamt 430 Angeboten. Die Beurteilung der Attraktivität
eines Programms hängt im Wesentlichen davon ab, wie viel
Provisionen ein Programm in einer Kategorie/Rubrik an wie
viele Partner bezahlt. Dies hat zur Folge, dass beispielsweise
in einem Fall Provisionsausgaben eines PPL/PPS Programms von
1 Euro / Tag ein guter Wert ist, nämlich wenn es in dieser
Rubrik außer diesem Programm kein weiteres Angebot gibt.
In einem anderen Fall ist dieser Wert aber nicht zufrieden-
stellend, weil es in dieser Rubrik außer diesem Programm 5
weitere, gleichartige Programme gibt, deren Auszahlungsbeträge
weit über 1 Euro liegen.

Die bei Beendigung eines Partnerprogramms von einem Partner
erworbenen Provisionsansprüche gehen bei affilinet nicht
automatisch verloren. Wenn der betroffene Betreiber zum
Zeitpunkt der Beendigung noch bestehende Ansprüche seiner
Partner bestätigt (was mancher vergisst wenn sein Programm gegen
seinen Willen beendet wird), werden diese vom bestehenden Guthaben
des Betreibers bezahlt. Wenn das Betreiberkonto kein Guthaben
aufweist, könnte eine Auszahlung nur zu Lasten von affilinet
erfolgen. Es sei hier darauf hingewiesen, dass solche Fälle
in der Praxis vorkommen und affilinet hier auf eigenes Risiko
die Interessen der Partner wahrnimmt.

Die Sperrung der Mailfunktionalität im Falle einer einseitigen
Kündigung durch uns erfolgt rein vorsorglich und nur dann,
wenn die Umstände im Umfeld dies aus unserer Sicht erfordern.
Leider machen wir immer wieder die Erfahrung, dass das Tool
zur Diskreditierung von affilinet missbraucht wird.

Wir stehen mit affilinet seit Beginn in dem Ruf des fairen und
partnerschaftlichen Umgangs mit allen unseren Geschäftspartnern.
Unser Geschäftsmodell beruht wie Sie wissen ausschließlich auf
Erfolg. Dieser Philosophie tragen wir nicht nur durch unseren
Claim: - gemeinsam zum Erfolg! - sondern auch durch unsere
Geschäftspraxis Rechnung. In unserem komplexen Netzwerk kommt
es, insbesondere was Auffassungen bezüglich Effektivität und
Attraktivität eines Partnerprogramms angeht, naturgem. immer
wieder zu unterschiedlichen Auffassungen. Das ist bei der
Vielzahl der Anfragen bzw. Angebote unvermeidbar. In der Regel
werden diese Dinge professionell geregelt bzw. erledigt. Ist
dies bedauerlicherweise auf einer Seite einmal nicht der Fall,
müssen und werden wir damit leben!' [Zitat Ende]

Ich danke Affili.net für diese ausführliche Stellungnahme.
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Artikel nur
einige Kritikpunkte hinsichtlich bestimmter Vorgänge bei Kündigungen
thematisiert und keine Kritik am Angebot von Affili.net insgesamt
darstellen soll.

Partnerprogramme.com nutzt Affili.net seit mehreren Jahren sowohl
als Betreiber als auch als Partner und hat durchweg gute und positive
Erfahrungen mit Affili.net gemacht.

Link zu Affili.net
http://www.partnerprogramme.com/affili/

Mich würde interessieren, welche Erfahrungen Betreiber bei anderen
Dienstleistern gemacht haben, als sie gekündigt haben bzw. ihnen
gekündigt wurde. Wenn Sie als Betreiber über Ihre Erfahrungen mit
anderen Dienstleistern berichten wollen, dann melden Sie sich doch
mal bei mir.




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3. Kurzmeldungen und Zahlen

Ein weiterer deutscher Partnerprogramm-Dienstleister ist gestartet.
Dieser zahlt die höchste dauerhafte Umsatzbeteiligung an den
Verdiensten vermittelter Partnerprogramm-Betreiber, nämlich bis zu
17,4 Prozent (ergibt sich rechnerisch aus bis zu 60% auf bis zu 29
Prozent Transaktionsgebühr der Betreiber). Allerdings gibt es noch
keine Betreiber bei diesem Dienstleister so dass man nach einer
Anmeldung derzeit noch nichts verdienen kann, sondern nur Partner
sozusagen 'auf Vorrat' werben kann
http://www.partnerprogramme.com/affiliscout/


In der aktuellen (2/2003) Ausgabe der Zeitschrift Internet World
ist auf den Seiten 70ff ein Artikel über Partnerprogramme aus Sicht
der Betreiber. Einführend, eher für Einsteiger interessant




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Wenn auch Sie die Informationen von Partnerprogramme.com - das
Verzeichnis nützlich finden, dann leiten Sie doch jetzt diesen
Newsletter an Freunde, Kollegen, Verwandte oder Bekannte weiter.

Einfach per email weiterleiten. Jetzt.

Claus Lehmann

http://www.partnerprogramme.com
webmaster@partnerprogramme.com

P.S: Alle bisherigen Ausgaben können Sie natürlich auch lesen:
http://www.partnerprogramme.com/p23.htm


Copyright: Internet-Beratung Claus Lehmann
Weidenweg 16, 53424 Remagen



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